01.12.2024 Wir wollen das Internet zurück!
Selbstbestimmt und solidarisch
Wie sich das Internet entwickelt ist kein "Naturphänomen", es ist eine Folge unseres kapitalistischen Wirtschaftssystems. Natürlich freuen wir uns, wenn die Bandbreite etwas besser wird und wir schneller etwas dort finden können. Aber das ist nicht das Wichtigste.
Wir wollen unser Netz zurück!
Wir wollen das Netz gestalten - wir alle und gleichberechtigt! Nicht irgendwelche Milliardäre sollen mit Google, Amazon, Facebook, Apple und MIcrosoft (GAFAM) bestimmen, was wir und wie wir etwas im Netz anschauen. Wir wollen, wie in den frühen 90-iger Jahren üblich selbst Inhalte erzeugen und sichtbar machen und uns darüber gleichberechtigt austauschen.
Das hat sich auch Netzpolitik.org seit Jahren auf die Fahnen geschrieben und fordert:
"An vielen Stellen in Gesellschaft und Politik wird „das Internet“ oder „die Digitalisierung“ als etwas behandelt, dass wir selbst gar nicht beeinflussen können. ... Und wir können nicht mehr tun, als uns mit dem Rettungsring über Wasser zu halten oder Staudämme zu bauen, um uns vor den Gefahren zu schützen oder die wilden Wogen einzuhegen. ... Wir müssen und dürfen es nicht den Konzernen überlassen, die uns Plattformen vor die Nase stellen, die wir nach ihren Gutsherrenregeln nutzen dürfen, während wir dafür mit unseren Daten zahlen."
Auf der Jahreskonferenz der Plattform Privatheit mussten wir erfahren, dass für die Menschen in Brasilien das Internet nur aus Facebook besteht, weil es dem Konzern gelungen ist die Internetprovider zu zwingen ihre Datenpakete kostenlos den Menschen unterzujubeln, so dass die Mehrheit der meist armen Bevölkerung nur diese Inhalte zu sehen bekommt.
Wir haben es selbst in der Hand
Wir können bei uns noch aktiv werden. Wir können Open Source Anwendungen, wie sicher verschlüsselte Messenger nutzen, um ohne Mithörer zu kommunizieren. Wir können selbst Plattformen ins Netz stellen, um uns darüber mit anderen Menschen auszutauschen und Probleme gemeinsam und solidarisch zu diskutieren. Wir machen das auf Mastodon, Diaspora und nutzen Signal, Wire, Session, Element und Bitmessage. Unsere Laptops laufen stabil unter Linux und sind damit sicherer als jeder Windows Rechner. Auch unsere Webseiten laufen auf einem Linux Server und werden über das Open Source Apache Webserver Programm übertragen, wie übrigens die meisten Webserver weltweit.
Man kann was tun - also tun wir was!
Mehr dazu bei https://netzpolitik.org/2024/gegen-die-plattformisierung-das-ist-unser-netz/
Kategorie[21]: Unsere Themen in der Presse Short-Link dieser Seite: a-fsa.de/d/3Ea
Link zu dieser Seite: https://www.aktion-freiheitstattangst.org/de/articles/8984-20241201-wir-wollen-das-internet-zurueck.html
Link im Tor-Netzwerk: http://a6pdp5vmmw4zm5tifrc3qo2pyz7mvnk4zzimpesnckvzinubzmioddad.onion/de/articles/8984-20241201-wir-wollen-das-internet-zurueck.html
Tags: #OpenSource #Selbstbestimmt #solidarisch #Neuland #Internet #Zensur #Transparenz #Informationsfreiheit #Anonymisierung #Milliardäre #GAFAM #Verbraucherdatenschutz #Datensicherheit #Videoüberwachung #Lauschangriff #Überwachung #Vorratsdatenspeicherung #Diskriminierung #Ungleichbehandlung
Gegen die Plattformisierung: Das ist unser Netz!
Wir finden das Netz voll gut. Das heißt nicht, dass wir die Augen vor Problemen verschließen. Aber es heißt, dass wir mit unserer Arbeit dazu ermutigen wollen, das Internet selbst mitzugestalten.netzpolitik.org
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•Die Frage ist doch: Wer hat die Macht, und was machen die damit?
Technik allein löst nichts, aber Open Source und dezentrale Systeme geben uns wenigstens die Chance, etwas demokratische Kontrolle zurückzugewinnen. Perfekt ist das nicht, aber immer noch besser, als uns komplett in die Hände von Microsoft, X, Amazon et al zu legen. Lieber mit einer halbwegs demokratischen OS-Community basteln, als nur verwertbares Produkt eines Konzerns zu sein.
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•Das wird es sein 😁
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•Sicher, wenn dir das ein Gefühl von Kontrolle und Sinn gibt, viel Erfolg damit! Wer bin ich, dir dabei im Weg zu stehen?
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•Mein "Blase"? Wer ist das? Ist diese Blase gerade hier mit uns im Zimmer?
Jeder, kann meine Threads kommentieren und kritisieren, solange er sich an ein Mindestmaß an Zivilisiertheit hält.
Na dann rechne es mal aus, dr hydro.
dr hydro
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•... von oben:
Frage: Was würdest du erlauben und was nicht?
benedict16b
•Hier etwas zu WIEDOOF-11:
https://despora.de/posts/c05c6c4095fe013d938d268acd52edbf
...und weiter:
https://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Platform_Module
Chip zur Erweiterung eines Computers um Sicherheitsfunktionen
Autoren der Wikimedia-Projekte (Wikimedia Foundation, Inc.)dr hydro
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•Ich weiss, dass das die Frage ist? Wo ist die konkrete Antwort?
Also was genau willst du verbieten lassen, um die Welt zu retten? Du hast bestimmt eine Liste erstellt, richtig? Vermute alle Publikationen, die du persönlich nicht magst, sollte verboten werden. Motto: Pressefreiheit beenden damit deine Meinung (also die Meinung, welche du vom herrschenden Establishment 1:1 übernommen hast) als die einzig Wahre übrig bleibt.
... show moreDas Problem siehst du immer im "Anderen", das "wir" ist vollkommen fein und vorbildlich. Dass "wir" die turbo-demokratischsten Medien der Welt haben, liegt besti
Ich weiss, dass das die Frage ist? Wo ist die konkrete Antwort?
Also was genau willst du verbieten lassen, um die Welt zu retten? Du hast bestimmt eine Liste erstellt, richtig? Vermute alle Publikationen, die du persönlich nicht magst, sollte verboten werden. Motto: Pressefreiheit beenden damit deine Meinung (also die Meinung, welche du vom herrschenden Establishment 1:1 übernommen hast) als die einzig Wahre übrig bleibt.
Das Problem siehst du immer im "Anderen", das "wir" ist vollkommen fein und vorbildlich. Dass "wir" die turbo-demokratischsten Medien der Welt haben, liegt bestimmt an "unserem" perfekten Volkscharakter, der lediglich vom internen und externen Mächten bedroht wird, richtig?
dr hydro
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•Lenk' nicht ab:
dr hydro
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•Ich praktiziere Zensur 😁 Genau!
Überfordert dich bereits diese simple Frage?
dr hydro
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•Typisch, grossen Klappe nichts dahin.
dr hydro
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•Wenn dem so ist, welche Medien sollte man daher heute "moderieren". Bertelsman, Burda, Springer? Gib mal Bespiele, damit man endlich weiss welche Publikationen du meinst und komm nicht immer mit 1930.
Auf meinem Profil lösche ich Kommentare, die ich als Hassrede, Spam, Beleidigungen oder Falschinformationen einstufe. Diese Praxis entspricht den Nutzungsbedingungen von D*. Du ärgerst dich vermutlich, weil ich einige deiner Kommentare gelöscht habe – das ist keine Zensur, sondern eine Maßnahme zur Profilhygiene.
mit Machtmitteln versehene Kontrolle menschlicher Äußerungen
Autoren der Wikimedia-Projekte (Wikimedia Foundation, Inc.)dr hydro
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•Ja und weiter? Welche Medien sollten man also deiner Meinung nach "moderieren" und wie sollte das aussehen? Wer sollte moderieren?
dr hydro
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•Lol! Genau! Die mächtige D*-Kommentarspalte hat dich geärgert.
😁 Du bist echt ein Vogel!
Weder Hugenberg-Presse, V.B noch die RF werden 2024 publiziert. Du bist wieder nur am labern, ohne Sinn und Verstand. Was sollten wir nach deiner Meinung "moderieren"?
Kannste nicht antworten, weil du es nicht weisst oder weil du dumm bist?
dr hydro
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•Okay, Dr. Hydro, lass uns die Debatte auf eine sinnvollere Ebene heben.
"Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!" Doch wer kontrolliert die Kontrolleure? Technik allein löst nichts, aber Open Source gibt uns Werkzeuge für mehr Unabhängigkeit. Btw historische Vergleiche mit den 1920er/30er Jahren (die du in jeder(!) Diskussion bemühst) sind Warnungen, aber leider hinken sie, da sie überholt sind.
Was wäre dein Vorschlag für eine öffentliche, demokratische Plattform, die weder Zensur noch Manipulation fördert? Jenseits des ÖRRs, den nur mehr Rentner konsumieren.
dr hydro
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•Neben der Content-Moderation, von der die KI offensichtlich hoffnungslos überfordert sind, halte ich sehr viel von dem urdemokratischen Instrument der "GEGENREDE".....Ich weiß, das ist nicht überall so beliebt, aber das kann manchmal helfen. Dazu müßte sichergestellt werden, daß Kommentare nicht manipuliert werden können. Z.B. mit einem "Block Verbot" und dem Verbot, unliebsame Kommentare unsichtbar zu machen. So wie das z.B. auf yt gang und gäbe ist. PS Plattformen ohne jede Regeln verwandeln sich recht schnell in einen braunen Morast. Wenn sie denn etwas größer werden. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich sich mal ein paar Telegram-Gruppen zu Gemüte zu führen. Dagegen ist alles, was ein Hr. "Lampenmüller" und seine Freunde sich in ihre... show more
Neben der Content-Moderation, von der die KI offensichtlich hoffnungslos überfordert sind, halte ich sehr viel von dem urdemokratischen Instrument der "GEGENREDE".....Ich weiß, das ist nicht überall so beliebt, aber das kann manchmal helfen. Dazu müßte sichergestellt werden, daß Kommentare nicht manipuliert werden können. Z.B. mit einem "Block Verbot" und dem Verbot, unliebsame Kommentare unsichtbar zu machen. So wie das z.B. auf yt gang und gäbe ist. PS Plattformen ohne jede Regeln verwandeln sich recht schnell in einen braunen Morast. Wenn sie denn etwas größer werden. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich sich mal ein paar Telegram-Gruppen zu Gemüte zu führen. Dagegen ist alles, was ein Hr. "Lampenmüller" und seine Freunde sich in ihren kühnsten Fieber-Delier an irreführender Propaganda aushecken könnten, nichts als harmloser Kinderkram.
dr hydro
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•Dr. Hydro, dein Punkt zur Kontrolle von Plattformen ist richtig, aber lass uns realistisch bleiben: Die Macht der großen Plattformen wie X/Twitter, Google, Meta basiert auf massiver Kapital- und Politikeinflussnahme. Diese Player agieren global, ihre Interessen stehen über demokratischen Prozessen. Selbst wenn wir sie vergesellschaften wollten, wäre das ein langer und steiniger Weg – und wer garantiert, dass dann nicht andere mächtige Gruppen die Kontrolle übernehmen?
Open Source ist hier kein Allheilmittel, aber es gibt uns zumindest Werkzeuge, um Transparenz und Unabhängigkeit zu fördern. Das allein reicht jedoch nicht, solange die wirtschaftlichen Strukturen, die auf Polarisierung und Profitmaximierung beruhen, unantastbar bleiben. Die Frage ist: Wie schaffen wir es, Kapitalinteressen zu begrenzen und gleichzeitig Raum für echte demokratische Mitgestaltung zu schaffen?
Vielleicht liegt der Schlüssel darin, nicht nur die Plattformen selbst, sondern auch ihre zugrundeliegenden Geschäftsmodelle zu reguliere. Was
... show moreDr. Hydro, dein Punkt zur Kontrolle von Plattformen ist richtig, aber lass uns realistisch bleiben: Die Macht der großen Plattformen wie X/Twitter, Google, Meta basiert auf massiver Kapital- und Politikeinflussnahme. Diese Player agieren global, ihre Interessen stehen über demokratischen Prozessen. Selbst wenn wir sie vergesellschaften wollten, wäre das ein langer und steiniger Weg – und wer garantiert, dass dann nicht andere mächtige Gruppen die Kontrolle übernehmen?
Open Source ist hier kein Allheilmittel, aber es gibt uns zumindest Werkzeuge, um Transparenz und Unabhängigkeit zu fördern. Das allein reicht jedoch nicht, solange die wirtschaftlichen Strukturen, die auf Polarisierung und Profitmaximierung beruhen, unantastbar bleiben. Die Frage ist: Wie schaffen wir es, Kapitalinteressen zu begrenzen und gleichzeitig Raum für echte demokratische Mitgestaltung zu schaffen?
Vielleicht liegt der Schlüssel darin, nicht nur die Plattformen selbst, sondern auch ihre zugrundeliegenden Geschäftsmodelle zu reguliere. Was denkst du, wie wir das angehen könnten?
PS: Alternative Positionen müssen sichtbar bleiben – gerade wenn sie die herrschende Ordnung hinterfragen. Das ist zentral für unsere Demokratie. Aber wir müssen ehrlich sein: Auch die Kritiker der genannten Figuren sind nicht frei von Interessen. Desinformation gibt es auf beiden Seiten, nur ist sie bei den Mächtigen oft subtiler und in die herrschende Ideologie eingebettet. Die Herausforderung bleibt, sowohl offene Hetze als auch ideologisch eingefärbte Narrative kritisch zu hinterfragen – und das ohne demokratische Prinzipien zu opfern.
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•Dr. Hydro, du sprichst wichtige Punkte an, aber ich sehe einige Widersprüche in deiner Argumentation: Open Source als Werkzeug abzutun, während du selbst von funktionierenden Beispielen wie Wikipedia sprichst, greift zu kurz. Wikipedia zeigt doch genau, wie Open-Source-Prinzipien in Kombination mit klaren Regeln und kollektiver Verantwortung einen stabilen Raum schaffen können. Natürlich ist Open Source allein kein Gegengewicht zu den Internetgiganten, aber es ist ein Ansatz, um Machtstrukturen zu hinterfragen und Alternativen zu bieten.
Was die politische Ebene betrifft, gebe ich dir recht: Ohne massive Reformen und klare EU-weite Regulierungen wird sich an der Dominanz der Internetkonzerne wenig ändern. Doch auch staatliche Eingriffe müssen kritisch betrachtet werden – wer garantiert, dass diese nicht nur neue Abhängigkeiten oder Zensur schaffen? Brasilien und Frankreich mögen Fortschritte gezeigt haben, aber solche Maßnahmen bleiben oft Stückwerk und hängen von wechselnden Machtverhältnissen ab.
Dein
... show moreDr. Hydro, du sprichst wichtige Punkte an, aber ich sehe einige Widersprüche in deiner Argumentation: Open Source als Werkzeug abzutun, während du selbst von funktionierenden Beispielen wie Wikipedia sprichst, greift zu kurz. Wikipedia zeigt doch genau, wie Open-Source-Prinzipien in Kombination mit klaren Regeln und kollektiver Verantwortung einen stabilen Raum schaffen können. Natürlich ist Open Source allein kein Gegengewicht zu den Internetgiganten, aber es ist ein Ansatz, um Machtstrukturen zu hinterfragen und Alternativen zu bieten.
Was die politische Ebene betrifft, gebe ich dir recht: Ohne massive Reformen und klare EU-weite Regulierungen wird sich an der Dominanz der Internetkonzerne wenig ändern. Doch auch staatliche Eingriffe müssen kritisch betrachtet werden – wer garantiert, dass diese nicht nur neue Abhängigkeiten oder Zensur schaffen? Brasilien und Frankreich mögen Fortschritte gezeigt haben, aber solche Maßnahmen bleiben oft Stückwerk und hängen von wechselnden Machtverhältnissen ab.
Dein Verweis auf die Wikipedia ist interessant, aber sie zeigt auch die Grenzen: Nicht jede Plattform kann von einem globalen Freiwilligen-Kollektiv getragen werden. Und auch die Wikipedia steht unter Beschuss – von rechts, von links, von wirtschaftlichen Interessen. Das Modell funktioniert nur, weil es unabhängige Finanzierungsquellen und strikte Moderationsrichtlinien hat. Wollen wir das für Plattformen wie Twitter, Meta, OpenAi und Telegram adaptieren? Wer würde die Regeln machen, wer sie durchsetzen? Und wie garantieren wir dabei Meinungsfreiheit? Das ist der Knackpunkt.
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•Meta-Mitarbeitende in Kenia wehren sich: „Ohnmacht, Erbrechen und Schreien“
Daniél Kretschmar (taz)Taschenlampe Müller
•Freilich! Strikte Regeln, Gemeinwohlorientierung, Transparenz – klingt alles schick. Aber mal ehrlich: Wer soll das durchsetzen? Die EU, wo Rechte und Konservative die Mehrheit haben und Big-Tech hofieren? Oder die Konzerne selbst, die sich vor Lachen kaum halten können, während sie mit ihrem Medien Milliarden scheffeln? Vielleicht ein magisches Gremium, das plötzlich Demokratie über Profite stellt? Bleiben wir realistisch: Solange Macht und Geld den Ton angeben, bleibt das Wunschdenken.
Was bleibt, sind die Mittel, die wir haben – Open Source zum Beispiel. Keine perfekte Lösung, klar. Aber immerhin eine Möglichkeit, das Netz jenseits der Konzernkontrolle ein Stück weit mitzugestalten. Nutzt du das, oder wartest du lieber darauf, dass Microsoft plötzlich zur demokratischen Lichtgestalt wird, während du weiter Spyware-Windows laufen lässt?
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•Richtig, Brasilien hat gezeigt, dass es möglich ist, unliebsame Internet-Konzerne in die Schranken zu weisen – mit genug politischem Willen. Aber genau da liegt der Hund begraben: Der fehlt hierzulande. Die EU/BRD... hat die Instrumente, sicher. Aber solange Rechte, Konservative, Liberale... mehr Interesse an Profiten als an Gemeinwohl haben, bleibt das Wunschdenken.
Und was Open Source angeht: Das löst die Probleme im Netz nicht direkt, aber es gibt uns wenigstens die Möglichkeit, eigene Systeme zu schaffen, die nicht von diesen Konzernen kontrolliert werden. Es ist kein Allheilmittel, aber immerhin besser, als auf die EU/BRD zu warten. Die Alternative wäre ja, die Hände in den Schoß zu legen und zu hoffen, dass irgendein Gesetz uns rettet – wie realistisch ist das?
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•Tja, Dr. Hydro, du hast recht, dass die Konservativen den Konzernen dienen und die Rechten das Netz für ihre Propaganda ausnutzen. Aber wenn wir ehrlich sind: Die Gefahr für die Demokratie und digitale Souveränität kommt nicht nur von rechts. SPD, Grüne und FDP haben ihre Versprechen zur Förderung von Open Source und Unabhängigkeit ebenso spektakulär verfehlt, wie der heise-Artikel zeigt. Halbierte Mittel für digitale Souveränität? Projekte wie ZenDiS vernachlässigt? Klingt nicht gerade nach ernsthaftem Willen, die Abhängigkeit von Big Tech zu brechen.
Was Diaspora betrifft: Klar, wenn die Plattform plötzlich explodiert, würden Trolle und Desinformationskampagnen von allen Seiten einziehen, genau wie auf X oder Telegram. Aber das Problem liegt nicht in Open Source oder kleinen Plattformen – es liegt in fehlender Regulierung
... show moreTja, Dr. Hydro, du hast recht, dass die Konservativen den Konzernen dienen und die Rechten das Netz für ihre Propaganda ausnutzen. Aber wenn wir ehrlich sind: Die Gefahr für die Demokratie und digitale Souveränität kommt nicht nur von rechts. SPD, Grüne und FDP haben ihre Versprechen zur Förderung von Open Source und Unabhängigkeit ebenso spektakulär verfehlt, wie der heise-Artikel zeigt. Halbierte Mittel für digitale Souveränität? Projekte wie ZenDiS vernachlässigt? Klingt nicht gerade nach ernsthaftem Willen, die Abhängigkeit von Big Tech zu brechen.
Was Diaspora betrifft: Klar, wenn die Plattform plötzlich explodiert, würden Trolle und Desinformationskampagnen von allen Seiten einziehen, genau wie auf X oder Telegram. Aber das Problem liegt nicht in Open Source oder kleinen Plattformen – es liegt in fehlender Regulierung und mangelndem politischen Rückgrat. Wer wirklich digitale Souveränität will, muss klare Prioritäten setzen und die Macht von Konzernen wie Meta oder Google begrenzen. Solange auch die vermeintlichen "Linken" und "Grünen" lieber Big Tech hofieren, bleibt das Netz eine Goldgrube für die Kapitalisten und ein Sumpf für alle anderen.
GI sieht "Gefahr, dass Deutschland zu einer digitalen Kolonie wird"
Stefan Krempl (heise online)dr hydro
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•Umfrage in Deutschland zur Häufigkeit des Lesens von Büchern bis 2024
StatistaTaschenlampe Müller
•Grüne, Linke und SPD haben keine Mehrheiten – aber das ist auch nur ein Teil der Geschichte. Diese Parteien hatten lange genug Chancen, den Grundstein für Regulierungen und digitale Souveränität zu legen, und haben sie vergeigt. Die SPD war jahrzehntelang in Regierungsverantwortung, die Grünen haben sich oft genug als Wirtschaftslobbyisten verkleidet, wenn es um Digitalpolitik ging. Und statt die Macht der großen Konzerne zu brechen, haben sie eher weggesehen oder brav mitgemacht. Jetzt einfach auf fehlende Mehrheiten zu verweisen, ist eine extrem lahme Ausrede.
Was die Inhalte betrifft: Natürlich ist es egal, ob Propaganda auf Linux oder Windows entsteht. Aber Open Source geht über Technik hinaus – es steht für Offenheit, Transparenz und Kontrolle von unten. Das sind Werte, die gerade gegen Hetze und Desinformation helfen können. Und ja, Textanalyse in Schulen wäre super. Bücher oder Server – ohne (selbst)kritisches Bewusstsein und politische Gestaltung bleiben sie Werkzeuge, die von den Kapitali
... show moreGrüne, Linke und SPD haben keine Mehrheiten – aber das ist auch nur ein Teil der Geschichte. Diese Parteien hatten lange genug Chancen, den Grundstein für Regulierungen und digitale Souveränität zu legen, und haben sie vergeigt. Die SPD war jahrzehntelang in Regierungsverantwortung, die Grünen haben sich oft genug als Wirtschaftslobbyisten verkleidet, wenn es um Digitalpolitik ging. Und statt die Macht der großen Konzerne zu brechen, haben sie eher weggesehen oder brav mitgemacht. Jetzt einfach auf fehlende Mehrheiten zu verweisen, ist eine extrem lahme Ausrede.
Was die Inhalte betrifft: Natürlich ist es egal, ob Propaganda auf Linux oder Windows entsteht. Aber Open Source geht über Technik hinaus – es steht für Offenheit, Transparenz und Kontrolle von unten. Das sind Werte, die gerade gegen Hetze und Desinformation helfen können. Und ja, Textanalyse in Schulen wäre super. Bücher oder Server – ohne (selbst)kritisches Bewusstsein und politische Gestaltung bleiben sie Werkzeuge, die von den Kapitalisten gesteuert werden
Weil sie damit mehr Kontrolle und Unabhängigkeit haben – keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter, vollständiger Zugriff auf den Quellcode, und sie können die Systeme exakt auf ihre Bedürfnisse zuschneiden. Genau das ist der Punkt: Diese Konzerne nutzen Open Source für ihre Macht und Flexibilität, während sie den Endnutzern ihre geschlossenen Systeme und Abhängigkeiten aufzwingen. Warum sollten wir ihnen das Feld überlassen, anstatt selbst mehr Kontrolle zu übernehmen?
utopiArte
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Wer hat uns verraten?
benedict16b
•" Aber Open Source geht über Technik hinaus – es steht für Offenheit, Transparenz und Kontrolle von unten. "
Die Gelegenheit möchte ich gerne Nutzen, das Thema "Open Innovation" der Aufmerksamkeit zu empfehlen. Auf der WIKI-Seite wird ja extra darauf hingewiesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Innovation
"Die Open-Source-Entwicklung von Soft- und Hardware-Produkten kann als eine Extremform von Open Innovation verstanden werden. "
Hat zunächst nichts mit Haß & Hetze zu tun, sondern eher mit der Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen, dem Zusammenspiel zwischen staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren; denke ich mal. Oder auch mit den Ansprüchen hinsichtlich nationale Souveränität; vermute ich mal.
Alles weitere wäre im Detail zu betrachten - nix Schleimiges hier.
So fällt mir auf, daß in dem zentristischen und etatistischen Frankreich der Staatskonzern EDF einig
... show more" Aber Open Source geht über Technik hinaus – es steht für Offenheit, Transparenz und Kontrolle von unten. "
Die Gelegenheit möchte ich gerne Nutzen, das Thema "Open Innovation" der Aufmerksamkeit zu empfehlen. Auf der WIKI-Seite wird ja extra darauf hingewiesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Innovation
"Die Open-Source-Entwicklung von Soft- und Hardware-Produkten kann als eine Extremform von Open Innovation verstanden werden. "
Hat zunächst nichts mit Haß & Hetze zu tun, sondern eher mit der Aufgeschlossenheit gegenüber Innovationen, dem Zusammenspiel zwischen staatlichen und privatwirtschaftlichen Akteuren; denke ich mal. Oder auch mit den Ansprüchen hinsichtlich nationale Souveränität; vermute ich mal.
Alles weitere wäre im Detail zu betrachten - nix Schleimiges hier.
So fällt mir auf, daß in dem zentristischen und etatistischen Frankreich der Staatskonzern EDF einige riesige Softwarepakete von Weltklasse-Niveau zur freien Nutzung, bzw. als Opensource zur Verfügung stellt, z.B Salome-Mecca, Scilab.
In Deutschland dagegen mußten wir während des SIEMENS-Skandals [v. Pierer weiß von nichts...] wurde uns von den ÖRR viel wissenswertes über "Deutschlands großen Technologiekonzern" beigebracht....
Der Teufel scheint hier also im Detail zu stecken. Viel Gelegenheit also, sich in die internationalen Vergleichs-Details zu vertiefen.
Öffnung des Innovationsprozesses von Organisationen zur Vergrößerung des Innovationspotenzials
Autoren der Wikimedia-Projekte (Wikimedia Foundation, Inc.)dr hydro
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•Ach du liebe Güte @Taschenlampe Müller was trittst du dir denn da freiwillig als Zeitverschwendung ein?
btw
Ihr solltet beginnen FREE open source zu schreiben, immer.
Die Sillicon Tech Milliardaersbros befürworten bereits Open Source, dann können wir 'ne Runde ihre VC Projekte auf Fehler abklopfen ..
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•Taschenlampe Müller
•Ergo: Unabhängigkeit braucht kontinuierliche Wachsamkeit, und die Gefahr, in bestehende Machtstrukturen eingebettet zu werden, ist immer gegeben. Es ist also keine Frage des ‚Frohseins‘, sondern der kritischen Auseinandersetzung – sowohl mit privatwirtschaftlichen als auch öffentlich-rechtlichen Medien.
Taschenlampe Müller
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•Wokepedia-Vorwurf. Elon Musk attackiert das Fediversum, Wikipedia » Natur des Glaubens » SciLogs - Wissenschaftsblogs
Michael Blume (Natur des Glaubens)dr hydro
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