Für den Raum #Hamburg zum Thema Umstieg auf Linux.
Warum immer mehr Menschen auf Linux umsteigen und deswegen am 22. März auf dem Campus Steilshoop eine Linux-Installations-Party stattfindet. 🐧
Seit den Enthüllungen von Edward #Snowden wissen wir: Unsere digitalen Spuren sind wertvoll. Viele große Unternehmen sammeln Informationen – oft mehr, als uns bewusst ist. Spätestens seitdem stellen sich immer mehr Menschen eine Frage: Wer kontrolliert eigentlich meinen #Computer? Werden wir zu gläsernen Bürgern ohne #Privatsphäre für mächtige globale Konzerne oder Schlimmeres?
Jetzt stelle man sich vor, keine nervigen Zwangs-Updates. Keine #KI mit nahmen #Copilot, die einen ausspioniert und überwacht. Zusätzlich zu den ohnehin erhobenen Telemetriedaten, was nur ein anderer Name für Massenüberwachung ist. Keine versteckten Abo-Gebühren oder andere Kosten. Kling zu schön, um wahr zu sein aber genau darum geht es bei Linux. Gewinne die Kontrolle zurück über den eigenen Computer. Sperre unsichtbare Datensammler aus mit Linux.
Linux ist ein Betriebssystem. So wie Microsoft Windows oder macOS. Nur Linux kann sich keine große Reklame leisten und ist deswegen nicht so bekannt. Ein Betriebssystem ist das Grundprogramm des Computers. Es sorgt dafür, dass Programme laufen, Dateien gespeichert und der Bildschirm etwas anzeigt. Linux ist aber anders, da es das größte nicht kommerzielle Gemeinschaftsprojekt der Welt ist. Es ist frei und kostenlos. Jeder darf es nutzen. Jeder darf es verändern. Das klingt unspektakulär. Ist es aber nicht.
Jetzt gerade ist Linux in aller Munde weil im Oktober 2025 Microsoft das Ende von Windows 10 bekannt gegeben hat. Strengere Hardware-Anforderungen von Windows 11 haben sehr viele Computer unbrauchbar gemacht. Dies sind rein kommerzielle Anforderungen, die den Profit von Microsoft steigern sollen auf Kosten der Allgemeinheit und der Umwelt. Der Planet bezahlt für die schillernde neue Taskleiste von Windows 11. Das Ende von Windows 10 muss aber nicht das Ende des eigenen alten Computers bedeuten.
Linux muss keinen Profit erwirtschaften. Es ist der Allgemeinheit und keinen amerikanischen Konzernzielen verpflichtet. Darüber hinaus läuft es erstaunlich flott auf alten Computern. Linux bietet daher eine Alternative. Ohne Konto-Zwang. Ohne eingebaute Werbung. Ohne versteckte Datensammlung und das Ganze auch noch kostenlos. Vorurteile aus vergangene Zeiten gegen Linux sind längst ausgeräumt. Viele Aufgaben sind genauso einfach wie bei Windows oder Mac. E-Mails schreiben. Surfen. Online-Banking. Fotos verwalten. Filme streamen. Alles kein Problem. Linux ist aber längst kein reines Büro-System mehr. Es ist sogar mitten in der Computer-Spiele-Welt angekommen. Linux ist somit ein Statement für Freiheit, Privatsphäre, Umwelt, Nachhaltigkeit, Kontrolle und gegen den Zwang mächtiger globaler Konzerne. Nur durch einen Wechsel auf Linux kann diesen Konzernen die Macht entzogen werden und diese somit zum Umdenken. Digitaler Widerstand kann mit einem Klick beginnen. Dein Computer, deine Regeln, deine Interessen sollten im Mittelpunkt stehen.
Welches Linux man als Neueinsteigender wählen sollte:
Linux ist streng genommen nur der Kernel, der Kern des Betriebssystems. Damit daraus ein Betriebssystem wird braucht es noch eine reihe weiterer Programme und das Ganze nennt sich dann Distribution. Die Distributionen heißen Debian, Mint, Ubuntu, Fedora, Arch, Manjaro, usw.
- Wer einen aktuellen Rechner hat und nur Surfen, Textverarbeitung und Filme schauen möchte ist am besten aufgehoben bei: Linux Mint Debian Edition (LMDE), Ubuntu, Fedora und macOS-Umsteiger fühlen sich bei Elementary-Linux zu Hause.
- Bei Rechnern die älter als 10 Jahre sind eignen sich je nach Hardware: FunOS, Xubuntu, Lubuntu, MX-Linux und Puppy-Linux
- Selbst sehr alte Rechner kann man noch nutzen mit: antiX, Slitaz oder Tiny Core
- Gamer bevorzugen für ihre Computerspiele: CachyOS, Nobara oder Bazzite
Linux ist längst im Alltag angekommen. Es läuft auf Millionen Rechnern. Auf Servern. Auf Supercomputern. Sogar auf vielen Smartphones. Warum nicht auch bei dir? Warum also nicht ausprobieren?
Genau hierfür hat sich „End of 10“ (Ende von Windows 10) gegründet. Ein Zusammenschluss aus ehrenamtlichen Computer-Intressierten, die gerne bei der Installation von Linux unterstützen. Sie treffen sich das nächste mal am 22. März ab 15 Uhr bei der #AGDAZ auf dem Campus Steilshoop. Jeder kann seinen #Laptop mitbringen. Allerdings wird um eine Vorherige Sicherung der Daten gebeten. Wer sich nur informieren möchte bekommt einen USB-Stick mit Linux gratis (solange Vorrat reicht). Damit kann man zu Hause Linux selber ausprobieren und ganz leicht installieren. Alle sind willkommen und man muss kein Computer-Experte sein für Linux. Wer sich mit Linux schon auskennt ist ebenfalls herzlich eingeladen für einen Austausch und eventuelle mithilfe.
Linux ist keine radikale Abkehr. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, Technik bewusster zu nutzen. Mehr Kontrolle zu haben. Und vielleicht ein kleines Stück digitale Selbstbestimmung zurückzugewinnen.
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benedict16b
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