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Der Zionismus ist die häufigste Todesursache im besetzten Palästina, sowohl durch direkte, staatlich sanktionierte Gewalt als auch durch indirekte, daraus resultierende Gewalt, die sich in erstickender Bürokratie, unausweichlichen psychologischen Angriffen und heftigen Konflikten zwischen den Gemeinschaften niederschlägt. Dennoch wird dieses menschengemachte Lebensende wie jede andere führende Todesursache behandelt – Herzkrankheiten in den USA, Demenz in England – und gibt kaum Anlass zur Sorge, geschweige denn zur Verurteilung. Im Gegenteil, unser Tod ist Nahrung für die Welt, in der wir leben, notwendig, um das Bestehende aufrechtzuerhalten. Unser Blut ist der Preis für das »Sicherheitsgefühl« der Kolonie. Das Imperium verkürzt das Leben unserer Liebsten, um seine Herrschaft zu verlängern. Und unsere Trauer ist unbedeutend, unsere Wut ungerechtfertigt. Je mehr unserer Lieben durch den zionistischen Kolonialismus getötet werden, desto weniger Raum wird uns gegeben, sie zu betrauern. Dieser kolossale Raub am Leben darf nicht einmal erzählt, geschweige denn gerächt werden.
- Mohammed El-Kurd (Dichter, Schriftsteller, Journalist und Organizer aus Jerusalem im besetzten Palästina)
https://jacobin.de/artikel/scharfschuetzen-perfekte-opfer-mohammed-el-kurd
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Scharfschützen haben saubere Hände
Leben und sterben als Palästinenser: Von Siedlern vertrieben, von Soldaten erschossen, von Journalisten entmenschlicht, darf er nur ein Terrorist sein oder ein perfektes Opfer, das keinen Widerstand leistet.JACOBIN Magazin
N. E. Felibata II reshared this.