Die erste Tour in diesem Jahr
Ich habe mir ja vorgenommen, in diesem Jahr wieder häufiger mit dem Schlafsack unterwegs zu sein. Da wir hier in Norddeutschland am letzten Wochenende so etwas wie Winter hatten und es nicht regnen sollte habe ich nach der Arbeit mal meine Sachen zusammengepackt und nach einer eisigen Radtour durch die Dunkelheit einen schönen Biwakplatz einen Besuch abgestattet.
Da es ja trocken bleiben sollte habe ich auf das Zelt verzichtet und da ich auch testen wollte, ob der #Schlafsack wirklich so toll ist wie der Hersteller sagt auch auf den Biwaksack. Also schnell einen Platz für die Isomatte gesucht, den Schlafsack ausgebreitet und dann erstmal einen heißen Tee und was zu Essen. Diese Tüte (sauteure) Fertignahrung schmeckte zwar gut, aber Couscous aus dem Supermarkt tut es eigentlich auch.
Dann war ich aber auch gespannt, wie sich der Schlafsack so macht und Sterne gucken kann ich ja auch im liegen im Schlafsack, einer der Vorteile ohne Zelt im freien zu übernachten.
Der Eisschicht auf dem Schlafsack und meinem tiefen Schlaf nach zu schließen isoliert der Schlafsack so gut wie er sollte und da ich keine Termine hatte habe ich mich dann mal so richtig ausgeschlafen, vorher sicherheitshalber noch die Gaskartuschen mit in den Schlafsack genommen, damit der Kocher zum Kaffeekochen auch ohne Probleme zündet.
Unterwegs gibt es bei mir ja immer Mokka. Zum rumkaspern mit irgendwelchen Filtern oder fancy Kaffeezubereitern habe ich keine Lust und sehr fein gemahlener guter Kaffee schmeckt als Mokka sehr gut.
Die zwei Meter lange Unterlage ist bei zwei Metern Körpergröße leider etwas zu kurz, da werde ich mir für das nächste mal noch mal etwas überlegen müssen.
Mindestens ein mal pro Monat möchte ich das in diesem Jahr mal wieder machen, auch wenn es nur eine Nacht war, hat es meinen Akku doch aufgeladen und bei der scheiße die gerade in der Welt passiert brauche ich das.
#EineNachtProMonat #Mikroabenteuer #Microadventure #Biwak #Bilder #mywork
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(((Tousled Crane on Tour)))
•Lupo
•> Diese Tüte (sauteure) Fertignahrung
Nicht alle Davert Instant "Cups" schmecken gleich gut, aber für unterwegs finde ich sie prima. Gibt es hier z. B. bei der DM Drogerie, für 1,29 Euro, wenn ich mich richtig erinnere. Meine Empfehlung:
Montag
•NetzRadler / RIP #Natenom
•Montag
•Agrippina
•Montag
•@Agrippina klar. Das ist der "Biopod DownWool-Hybrid Ice Alpine" von Grüezibag. Nachdem das Außenmaterial von meinem 25 Jahre alten Yeti "Mönch 750" so langsam nachlässt und mürbe wird habe ich mir letzten Dezember diesen Luxus gegönnt. Als absolut dekadentes I-Tüpfelchen (und weil es darauf sowieso nicht mehr ankam) habe ich mir dazu noch ein kleines per Powerbank betriebenes Heizelement das in eine kleine Tasche am Fußende kommt, gegönnt. 15-20 Minuten an der Powerbank und die bei Wintertouren immer kalten Füße sind aufgewärmt.
ff7
•Aber mit 320 Gramm Daune pur immer schön geschützt vor Feuchtigkeit.
Wie geht das dann am Morgen? Naß einpacken? Und am nächsten Abend ist dann alles feucht? Oder ist das insgesamt so wenig Feuchtigkeit, dass die Daune in Kombination mit der Wolle (spannende Idee - kannte ich noch nicht) das ab kann?
Weil: ich will auchnmal wieder richtig raus - also weg von Dächern - und denke, von einem Tarp begleitet zu werden.
Montag
•@ff7 generell kann auch ein Daunenschlafsack mehr Feuchtigkeit ab als man meint zumal das Außenmaterial von guten Schlafsäcken schon recht dicht ist. Den ultimativen Daunen-Schlafsacktest habe ich vor diversen Jahren mal im Torres del Paine Nationalpark machen "dürfen". Temperaturen um den Gefrierpunkt, tagelanger Dauerregen und in höheren Lagen Schnee/Schneeregen und erstaunlicherweise kaum Wind. Die Luftfeuchtigkeit war enorm, mein Zelt war eine Tropfsteinhöhle, das Wasser stand auf dem Schlafsack, keine Chance das irgendwie trocken zu bekommen, also alles irgendwie nass verpackt. Trotzdem war es in der nächsten Nacht im Schlafsack trocken und warm. Das waren aber auch extrem unangenehme Bedingungen über Tage hinweg.
Hier in diesem Fall habe ich morgens das Eis vom Schlafsack geschüttelt und ihn über das Rad gehängt damit er ein bisschen abdampfen kann. Und dann irgendwann halt eingepackt. Bein auspacken zu hause fühlte er
... show more@ff7 generell kann auch ein Daunenschlafsack mehr Feuchtigkeit ab als man meint zumal das Außenmaterial von guten Schlafsäcken schon recht dicht ist. Den ultimativen Daunen-Schlafsacktest habe ich vor diversen Jahren mal im Torres del Paine Nationalpark machen "dürfen". Temperaturen um den Gefrierpunkt, tagelanger Dauerregen und in höheren Lagen Schnee/Schneeregen und erstaunlicherweise kaum Wind. Die Luftfeuchtigkeit war enorm, mein Zelt war eine Tropfsteinhöhle, das Wasser stand auf dem Schlafsack, keine Chance das irgendwie trocken zu bekommen, also alles irgendwie nass verpackt. Trotzdem war es in der nächsten Nacht im Schlafsack trocken und warm. Das waren aber auch extrem unangenehme Bedingungen über Tage hinweg.
Hier in diesem Fall habe ich morgens das Eis vom Schlafsack geschüttelt und ihn über das Rad gehängt damit er ein bisschen abdampfen kann. Und dann irgendwann halt eingepackt. Bein auspacken zu hause fühlte er sich auch nicht irgendwie feucht an (trotzdem hängt er jetzt zum richtig durchtrocknen noch in meinem Zimmer). Das interessante an dieser Daunen/Woll-Mischung ist, dass die Wolle eher Feuchtigkeit aufnimmt als die Daunen und so quasi als Imprägnierung für die Daunen wirkt. Da die Wollfäden sich bei Feuchtigkeit ein kleines bisschen ausdehnen vergrößert außerdem noch Loft des Schlafsacks und er isoliert ein kleines bisschen besser. Normalerweise nutze ich im Winter aber auch einen atmungsaktiven (bzw. dampfdurchlässigen) Biwaksack dann bleibt der Schlafsack trockener. Im Frühjahr/Sommer ist das mit der Feuchtigkeit weniger ein Problem, besonders dann, wenn man sich mit dem Kaffee trinken Zeit lässt und den Schlafsack in der Zeit lüften lässt.
Ein Tarp hilft natürlich auch enorm weiter.
ff7
•Montag
•Ogenblick
•Ich glaube dir aber, dass so eine Nacht den Kopf frei macht, ich würde mich das auch gerne trauen. 🤔
Montag
•@Ogenblick ja, der Preis ist schon happig, allerdings war mein alter Schlafsack vor knapp 25 Jahren inflationsbereinigt ähnlich teuer. Pro Tour hat er also eigentlich nicht viel gekostet, und je häufiger man unterwegs ist, um so günstiger wird er pro Nacht. 😉
Irgendwo in der freien Natur zu übernachten ist schon auch immer spannend, aber wenn Du es mal ausprobieren möchtest schaue doch mal, ob es in Deiner Gegen irgendwo Shelterplätze gibt, oder wenn Dänemark nicht zu weit von Dir entfernt ist schaue mal auf diese Seite und Suche Dir mit ein paar Freunden einen schönen Platz aus (beim ersten mal muss man ja nicht unbedingt alleine unterwegs sein).
Rebeka Catalina
•Montag
•nobs
•Bert
•Juup. Bin selbst 196 und achte drauf das die Füße auf der Matte bleiben. Unter dem Kopf hab eh immer was.
Mittlerweile nehm ich gerne die Hängematte, trau mich aber noch nicht so richtig bei Minusgraden...
Montag
•@Bert nächstes Wochenende nehme ich mal die #Hängematte mit. Wichtig dabei ist, dass es irgendwie nach unten isoliert ist, also entweder eine Isomatte mit hinein legen oder noch besser ein Underquilt benutzen, sonst wird es eine scheißkalte Nacht zu dieser Jahreszeit 😉 .
Mit dem richtigen #Underquilt ist das aber auch eine wirklich gemütliche Sache.
@nobs
fibre 🐿
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Montag
•@fibre 🐿 in diesem Fall habe ich es mir einfach gemacht. Eine Freundin hat ein kleines Grundstück am Wasser. Es ist nur ein Grundstück, darf nicht bebaut werden und nennenswerte Infrastruktur gibt es dort auch nicht. Aber man kann da stressfrei und legal übernachten. Dann kenne ich hier in der Gegend noch ein paar versteckte Plätze die ich manchmal nutze.
Dann gibt es hier in Schleswig-Holstein noch das Netzwerk "Wildes-Schleswig-Holstein" mit rund 30 Biwakplätzen über das Land verteilt. Das ist auch eine unkomplizierte (und legale) Möglichkeit zum übernachten in der Natur.